Schlafprobleme bei Demenz: ein typisches Symptom

Schlafprobleme bei Demenz: ein typisches Symptom

Demenz fördert Schlafprobleme

Häufig werden bei an Demenz erkrankten Personen Schlafprobleme bzw. ein gestörter Tages- und Nachtrhythmus beobachtet. Nächtliche Unruhe, dafür häufige Müdigkeit während des Tages sind Anzeichen dafür, dass körpereigene Stoffe den Tages- und Nachtrhythmus nicht mehr entsprechend regulieren können.  Schlafmittel, auch Hypnotika genannt, fördern das Ein- und Durchschlafen und können bei Schlafstörungen eine erholsame Nachtruhe ermöglichen. In der Kategorie der Schlafmittel gibt es zahlreiche Präparate, meist wird nach Wirkungsstärke klassifiziert. Vor allem in der Betreuung zu Hause durch Angehörige oder im Rahmen einer 24 Stunden Betreuung ist es wichtig darauf zu achten, dass die Dosierung so niedrig wie möglich gehalten wird, um motorische Einschränkungen wie auch andere unerwünschte Nebenwirkungen dieser Arzneimittel weitgehend zu vermeiden.

Pflanzliche Wirkstoffe

Baldrian, Hopfen, Melisse, Kava-Kava und Passionsblumenkraut enthalten sedierende (beruhigende) Wirkstoffe. Die Wirkung ist meist gering, oft helfen pflanzliche Wirkstoffe lediglich beim besseren Einschlafen, nicht aber beim Durchschlafen und sind in Verbindung mit dementiellen Krankheitsbildern meist ungeeignet. Vorteilhaft bei dieser Wirkstoffklasse ist das geringe Risiko einer Abhängigkeit, dafür ist jedoch auch der Effekt gering und eignet sich eher für Patienten, deren Schlafprobleme nicht die Symptome einer Erkrankung sind.

 

Antihistaminika

Antihistaminika (H1-Antagonisten) werden meist gegen Allergien eingesetzt, wie zum Beispiel Heuschnupfen. Als Nebeneffekt haben sie jedoch auch eine schlafeinleitende Funktion und werden daher in der Medizin häufig auch als schwaches Schlafmittel genützt. Vorteil dieser Produkte ist die meist rezeptfreie Verfügbarkeit in der Apotheke sowie eine gute sedierende Wirkstärke. Für Alzheimerpatienten ist jedoch auch diese Medikationsklasse meist nicht ausreichend.

 

Antidepressiva und Neuroleptika

Antidepressiva weisen eine lange Wirkdauer auf, sie sind daher als Durchschlafmittel aufgrund der hypnotischen Wirkstärke und -dauer gut geeignet. Eine physische Abhängigkeit ist nicht zu erwarten, potentielle unerwünschte Nebenwirkungen mehren sich jedoch in dieser Arzneimittelklasse. Herzrhythmusstörungen oder auch epileptische Anfälle werden hier als unerwünschte Nebenwirkungen angeführt. Neuroleptika eigenen sich als Schlafmittel bei älteren Patienten wie auch bei Demenzpatienten besonders, weil sie keine paradoxen Reaktionen auslösen. Neuroleptika sollten jedoch nicht bei Patienten mit M. Parkinson eingesetzt werden.

Benzodiazepine

Benzodiazepine gehören zu den gebräuchlichsten starken Schlafmitteln und haben neben ihrer schlaffördernden Eigenschaft auch eine angst- und krampflösende Wirkung, sie beruhigen und Muskel erschlaffen. Benzodiazepine haben ein starkes Abhängigkeitspotential, sie dürfen daher nicht abrupt abgesetzt werden, da dies ansonsten zu verstärkten Schlafstörungen, Ängsten und Unruhe führen kann. Bei älteren Patienten haben Benzodiazepine häufig eine paradoxe Wirkung und führen zur Unruhe, Verwirrtheit, Benommenheit und Störungen der Merkfähigkeit.

 

Schlafmittel Klassifizierunt und Wirkstärke
Schlafprobleme bei Demenz

perfekt-betreut.at, Februar 2019

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Förderung der 24-Stunden-Betreuung in Österreich

Förderung der 24-Stunden-Betreuung in Österreich

In Österreich besteht die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung bei Inanspruchnahme einer 24-Stunden-Betreuung. Dafür müssen jedoch gewissen Voraussetzungen vorliegen. Welche das sind, wie die Antragsstellung vor sich geht und was sonst noch zu tun ist, um die Förderung beziehen zu können, das erklären wir Ihnen hier:

 

Voraussetzungen für die Förderung einer 24 Stunden Betreuung – betreuungsbedürftige Person:

 

  • der Anspruch für einen Bezug des Pflegegelds ab Stufe 3 muss vorliegen. Für die Pflegestufen 3 und 4 ist bei Inanspruchnahme einer 24 Stunden Betreuung eine ärztliche Bestätigung vorzulegen, dass eine 24 Stunden Betreuung aufgrund des Krankheitsbilds benötigt wird. Ab der Stufe 5 wird in aller Regel von der Notwendigkeit dieser Betreuungsform ausgegangen. Ausnahmen von der Verpflichtung der ärztlichen Bestätigung gelten für dementielle Krankheitsbilder (Bsp. Morbus Alzheimer).

  • das Nettoeinkommen der pflegebedürftigen Person darf die Grenze von 2.500 Euro monatlich nicht übersteigen. Diese Grenze erhöht sich für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen um 400 Euro. Nicht zum Einkommen zählen u.a. das Pflegegeld, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld oder auch die Wohnbeihilfe.  Das Vermögen bleibt prinzipiell unberücksichtigt.

 

Voraussetzungen für die Förderung einer 24 Stunden Betreuung – Betreuungskraft:

  • die Betreuungskraft muss eine Vollversicherung in Österreich nachweisen (in der Regel ist das die aufrechte SVA-Anmeldung bei selbständigen Betreuungskräften)
  • die Betreuungskraft muss ihr aufrechtes Gewerbe in Österreich nachweisen (GISA-Auszug)
  • zusätzlich ist die Betreuungskraft melderechtlich zu erfassen, d.h. der Einsatzort muss im zentralen Melderegister (ZMR) als Nebenwohnsitz eingetragen werden

 

Förderhöhe bei selbständigen Betreuungskräften:

  • 275 Euro pro Monat und Betreuungskraft
  • Maximal 550 Euro pro Monat (dies entspricht zwei Betreuungskräften)

 

Wie beantragt man nun die Förderung?

Für die Beantragung stellt das Sozialministeriumservice ein eigenes Antragsformular auf seiner Homepage zur Verfügung. Der Antrag sollte zeitnah zum Betreuungsbeginn eingereicht werden.

Weitere Infos zum Thema 24 Stunden Betreuung erhalten Sie auf  sozialministeriumservice.at

perfekt-betreut.at, Februar 2019

„Unsere Arbeit motiviert, weil wir täglich für Menschen Hilfe organisieren, die sie benötigen!“

„Unsere Arbeit motiviert, weil wir täglich für Menschen Hilfe organisieren, die sie benötigen!“

Mag. Wolfgang Kutschera, Gründer von perfekt-betreut.at über die 24-Stunden-Betreuung und die Arbeit für und mit Senioren:

Herr Kutschera, perfekt-betreut haben Sie 2015 gegründet. Warum?

Ich bin nun seit 10 Jahren im Gesundheitssektor tätig, habe viel Erfahrung gesammelt und auch selbst miterlebt, wie Gesundheitseinrichtungen funktionieren und organisiert sind. Die Betreuung von Senioren ist ein Thema, das für uns alle greifbar ist: ob in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis. In der persönlichen, individuellen Betreuung im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung sehe ich daher einen markanten Vorteil in Bezug auf Lebensqualität und Freude am Alltag, weil nur in dieser Betreuungsform auf die individuellen Bedürfnisse so intensiv eingegangen werden kann. Seitdem ich perfekt-betreut leite habe ich nach jedem einzelnen Arbeitstag die Bestätigung, dass das was wir tun unseren Klienten hilft und ihren Alltag bereichert. Dafür strengen wir uns täglich an, und das machen wir gerne.

 

Gibt es nicht schon genug Agenturen im Bereich der 24-Stunden-Betreuung?

Tatsächlich gibt es mittlerweile eine große Anzahl an Vereinen, Agenturen und anderen Organisationsformen, die sich mit der Organisation der 24-Stunden-Betreuung beschäftigen. Die Erfahrung zeigt, dass 24-Stunden-Betreuung in vielen Fällen eine sehr intensive Begleitung in Anspruch nimmt, weil Seniorenbetreuung eine sehr persönliche Dienstleistung ist. Ich finde es daher legitim und gut, dass es mittlerweile zahlreiche kleinere und mittelgroße Organisationen gibt, da in diesen Strukturen viel persönlicher gearbeitet wird: einen eigener Ansprechpartner, gesicherte Erreichbarkeit und rasches Handeln im Bedarfsfall wird von Kunden sehr geschätzt – niemand will im Notfall in einer Warteschlange eines Konzerns landen.

 

Perfekt-betreut bietet neben der 24-Stunden-Betreuung auch stundenweise Heimhilfedienste, Tages- und Nachtbetreuungen an. Wo genau liegt der Unterschied in der Organisation?

Die 24-Stunden-Betreuung unterliegt einem anderen Finanzierungsmodell: hier wird mit dem Lohnunterschied zwischen West- und Osteuropa gearbeitet. Dieses Modell ist durchaus legitim, wenn man verantwortungsvoll damit umgeht. Und das sehe ich als eine der Kernaufgaben einer Betreuungsagentur: die Leistbarkeit einer 24-Stunden-Betreuung muss mit einer fairen und gerechten Entlohnung der Betreuungskräfte einhergehen. Dieser Verantwortung muss sich jeder Verein und jede Agentur bewusst sein.
In der stundenweisen Betreuung müssen sich die Preise ohnehin nach den österreichischen Lebenshaltungskosten richten, da diese Betreuungskräfte ja permanent hier wohnen und leben. Zugegeben ist auch in diesem Bereich die Entlohnung ein Thema, so wie in praktisch allen Sozialberufen – wiederum der klassische Spagat zwischen Leistbarkeit und fairer Entlohnung, mit dem verantwortungsbewusst umzugehen ist.

 

Viele Menschen sind sich beim Thema Betreuung unsicher. Kann man garantieren, dass 24-Stunden-Beteuung gut funktioniert?

Man kann die Rahmenbedingungen für eine gelungene 24-Stunden-Betreuung im Vorfeld optimieren und auch während der Betreuung immer wieder evaluieren. Das beginnt bereits beim ersten Informationsgespräch, in dem klar besprochen werden sollte was eine 24-Stunden-Betreuung ist und was man sich davon erwarten kann. Im Bereich der Personalsuche ist die Vermeidung unnötiger Schnittstellen besonders wichtig: die Person, welche die betreuungsbedürftige Person kennengelernt hat soll auch die Betreuungskraft suchen. Ich halte von einer Auslagerung der Personalsuche an Fremdagenturen in den Herkunftsländern nicht viel: schließlich gibt man hier eine Kernaufgabe der Betreuungsagentur in fremde Hände. Ich möchte die Betreuerinnen und Betreuer im Vorfeld selbst kennenlernen, mehrere Gespräche führen, Referenzen prüfen und letztendlich entscheiden, wer für die individuellen Anforderungen des Patienten am besten geeignet ist.

Ein liebevoller Umgang, die erforderliche Motivation und Begeisterung für diese Arbeit sind neben den „hard facts“ wie konversationsfähigen Deutschkenntnissen, Erfahrung und Ausbildung sehr gute Grundvoraussetzungen, damit eine 24-Stunden-Betreuung gut gelingt.

Auch im Bereich der Organisation hat man durchaus Steuerungsmöglichkeiten: die Erfahrung hat gezeigt, dass eine umfassende Unterstützung bei der Administration der 24-Stunden-Betreuung sehr geschätzt wird. Der Weg zur Bank um Betreuungskräfte bar bezahlen zu können ist für viele Klienten sehr mühsam und mit stressbeladenen Situationen verbunden. Wir haben uns daher entschieden, diese Aufgaben zu übernehmen: Auszahlungsprozesse, die Erstellung von Honorarnoten, Hilfestellung bei Behördenwegen – damit die Betreuungssituation davon befreit bleibt.

Ein weiteres, wichtiges Merkmal einer gut funktionierenden 24-Stunden-Betreuung ist das Wohlfühlen des Betreuungspersonals an ihrem Einsatzort. Auch hier kann eine Agentur oder ein Verein mithelfen, eine angenehme Ausgangssituation zu schaffen. Wahlfreiheit beim Transport wie auch eine Kontaktmöglichkeit mit dem Kollegen / der Kollegin bereits im Vorfeld der Anreise vermitteln neben der fairen Entlohnung Respekt in der Zusammenarbeit und schaffen ein angenehmes Arbeitsklima.

 

Und wenn es dann trotz all diesen Anstrengungen nicht klappt?

Personenbetreuung ist eine sehr persönliche Dienstleistung. Dass eine 24-Stunden-Betreuung auch einen gewissen Einschnitt in die eigene Privatsphäre bedeutet, ist nicht von der Hand zu weisen. Daher ist eine empathische Einstellung ein zentraler Aspekt, aus dem wünschenswerter Weise Sympathie zwischen der betreuungsbedürftigen Person und der Pflegekraft entsteht.

Prinzipiell sind die ersten 3-4 Tage einer 24-Stunden-Betreuung Tage, die mit Aufregung unweigerlich verbunden sind: ein neuer Lebensabschnitt beginnt, jeder – auch die Betreuungskraft – muss sich auf eine neue, fremde Situation einstellen. Natürlich ist es unangenehm, wenn „die Chemie nicht stimmt“. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es in den meisten Fällen gut funktioniert, denn Betreuungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung können sich gut auf Menschen einstellen, wenn die Rahmenbedingungen für sie passen.

 

perfekt-betreut.at, August 2018

Man muss nicht immer alle Herausforderungen alleine schaffen: 24 Stunden Betreuung als Unterstützung

Man muss nicht immer alle Herausforderungen alleine schaffen: 24 Stunden Betreuung als Unterstützung

Im Leben begegnet man vielen Herausforderungen, doch nicht immer muss man alles alleine schaffen. Vor allem bei gesundheitlichen Einschränkungen ist eine Unterstützung in Form einer 24 Stunden Betreuung eine oft große Erleichterung bei der Verrichtung alltäglicher Dinge. 24 Stunden Betreuung ist nicht nur Unterstützung für den Alltag, sondern steigert Lebensqualität und schafft neue Perspektiven.

Video zur 24 Stunden Betreuung mit dem Sorglospaket von perfekt-betreut

Nicht nur der medizinisch-pflegerische Aspekt ist in diesem Kontext eine wichtige Komponente, sondern auch der psychosoziale: eine Ansprechperson, die durch den Alltag begleitet schafft neue Perspektiven und sorgt für einen neuen Rhythmus: depressive Stimmungen und das Gefühl der Einsamkeit werden in den Hintergrund gedrängt.

perfekt-betreut.at, August 2018

 

Das Sorglospaket in der 24 Stunden Betreuung von perfekt-betreut.at

Das Sorglospaket in der 24 Stunden Betreuung von perfekt-betreut.at

Kostenfreie Informationsgespräche vor Ort:

Wir bieten unverbindliche und kostenfreie Informationsgespräche vor Ort, da wir Ihre Situation für unsere Personalselektion genau kennenlernen möchten und für eine optimale Personalselektion auch kennen müssen. Eine ausführliche Beratung im Vorfeld ist genauso essentiell wie die Erhebung Ihrer Anforderungen an eine 24-Stunden-Betreuung. Das Verstehen Ihrer Wünsche ist ein zentrales Kriterium bei der Auswahl der geeigneten Betreuungskraft. Dieses ausführliche Gespräch ist uns sehr wichtig, damit wir von Beginn an passende Betreuungskräfte zur Verfügung stellen können.

 

Keine Auslagerung der Personalselektion:

Viele Agenturen kooperieren mit Fremdagenturen im Herkunftsland der Betreuungskräfte, die letztendlich die Personalselektion komplett übernehmen. Wir haben uns bewusst gegen dieses Modell entschieden, da bei dieser Schnittstelle meist wichtige Informationen verloren gehen. Wir kennen Sie und Ihre Bedürfnisse, daher sehen wir den direkten Kontakt mit Bewerbern und Bewerberinnen für eine bestmögliche Selektion als Basis für einen erfolgreichen Start in die 24-Stunden-Betreuung.  Zentrale Merkmale bei unserem mehrstufen Selektionsprozess sind neben Erfahrung und Referenzen natürlich auch konversationsfähige Deutschkenntnisse, Motivation und Verlässlichkeit.

Übernahme der gesamten Administration (inkl. Auszahlungen):

Nicht nur die Unterstützung bei administrativen Belangen (Förderansuchen, Werkverträge etc.) zu Beginn des Betreuungsverhältnisses ist Teil unseres Leistungangebots, sondern auch eine regelmäßige Hilfestellung für Familie und Betreuungskräfte während der gesamten Laufzeit der Betreuung: wir übernehmen alle Auszahlungen an die Betreuer und kümmern uns auch um Fragen zu SVA, WKO, etc.

Wir erstellen unterstützend die Honorarnoten für die Betreuungskräfte und klären sämtliche administrative Fragestellungen. Anders formuliert übersenden wir Ihnen eine Rechnung, die Sie per Erlagschein oder Internet Banking begleichen können – um alles andere kümmern wir uns.

monatliche Qualitätsvisiten:

Unsere Qualitätsvisiten durch österr. dipl. Personal sind ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit in der 24-Stunden-Betreuung: im Rahmen dieser Visiten wird die Betreuungssituation erhoben, Optimierungsmöglichkeiten werden erarbeitet und aktuelle Themen besprochen.

Unser oberstes Ziel ist eine stabile Betreuungssituation mit gleichbleibendem Personal, denn wir verstehen die Herausforderung, die ein Personalwechsel in sich birgt. Personenbetreuung ist eine sehr persönliche Dienstleistung, die Vertrauen braucht. Daher ist uns ein enger persönlicher Kontakt während der gesamten Betreuungslaufzeit wichtig. 

Erreichbarkeit gewährleistet:

Unsere Agenturnummer verbindet Sie in kein Service Center: wir sind für Sie immer da, denn in der 24h-Betreuung kann auch am Abend oder während des Wochenendes eine Situation auftreten, die man rasch klären muss.

Mehr Informationen zu unserem Rundum-Sorglospaket erhalten Sie auf: http://www.perfekt-betreut.at/24-stunden-betreuung.html

perfekt-betreut.at, August 2018

Plötzlich Pflegefall – was nun?

Plötzlich Pflegefall – was nun?

Der Schock sitzt tief, wenn man nach einer Operation oder einem Unfall plötzlich mit einem Pflegefall nahen familiären Kreis konfrontiert ist. Das bisherige Leben ist mit einem Schlag Geschichte – und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Es muss viel organisiert werden: ein adäquates Bett, neue Medikamente, Bedarfsartikel und eine passende Betreuung für den Patienten – sei es in Form einer 24-Stunden-Pflege oder stundenweiser Heimhilfen. Folgende Schritt-für-Schritt Anleitung soll helfen derartige Situationen zu meistern.

1 – Man muss nicht alles alleine schaffen können

Kraft benötigt man ohnehin unglaublich viel, um die neu geschaffene Situation zu bewältigen. Viele Dinge müssen geregelt werden, viele Telefonate geführt werden: die Organisation ist aufwändig, um notwendige Utensilien, Medikamente und Hygieneartikel zu besorgen. Lassen Sie sich dabei von Familienangehörigen oder Freunden unterstützen.

2 – Beraten Sie sich mit Experten

Es ist ein löblicher Vorsatz den eigenen Partner pflegen und betreuen zu wollen – es ist aber gleichzeitig auch kein Fehler sich selbst etwas Zeit dafür zu geben. Holen Sie sich Hilfe von außen – wenn auch nur für ein paar Tage, Wochen oder für die ersten Monate. Ärzte beraten Sie in medizinischen Angelegenheiten, psychologische Berater besprechen mit Ihnen die mentale Herausforderung dieser Situation, Betreuungskräfte unterstützen Sie bei der operativen Tätigkeit der Pflege. Durch diese Hilfestellungen kann man sich auf die Gegebenheiten besser einstellen und so ist es später möglich Entscheidungen zu treffen, die durch Erfahrungswerte gestützt sind.

3 – Sie können nur dann pflegen, wenn Sie auch auf sich selbst schauen

Die Pflege eines Partners ist nicht nur eine physische, sondern auch psychische Herausforderung. Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und viele Experten, die sich mit diesem Thema tagtäglich auseinandersetzen. Besprechen Sie Ihre Erfahrungen mit ihnen, stellen Sie Fragen, holen Sie Informationen ein und tauschen Sie sich aus.

Auch Selbsthilfegruppen sind für viele Personen eine annehmbare Möglichkeit sich auszutauschen und andere Perspektiven kennenzulernen. Sie müssen nicht alles ausprobieren, nur sollten Sie nicht vergessen, dass es derartige Angebote gibt.

4 – Die richtige Wahl der Unterstützung bei der Pflege

Meist weiß man zu Beginn nicht, welche Art der Unterstützung passend ist. Sie werden vom Krankenhauspersonal erste Vorschläge bekommen, zusätzlich sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

Bei welchen Tätigkeiten benötige ich Unterstützung?

Sind es fixe Elemente im Tagesablauf, bei denen eine Hilfestellung benötigt wird (zB Morgenhygiene, beim Aufstehen, beim Anziehen, etc.), oder sollte möglichst durchgehend jemand da sein, der sich um die pflegebedürftige Person kümmert (zB Sturzprävention, Unsicherheit in der Mobilität, Bettlägrigkeit etc.)? So können Sie rasch entscheiden, ob eher eine stundenweise Heimhilfe oder doch die 24-Stunden-Betreuung für Sie in Frage kommt. Bei einer Einsatzdauer von über 6 Stunden täglich übersteigt die finanzielle Belastung der stundenweisen Heimhilfe in der Regel die Kosten der 24-Stunden-Pflege.

Möchte ich eine Heimhilfe, die ich persönlich kenne?

Wenn Sie Wert darauf legen, dass die stundenweise Heimhilfe bzw. Betreuungskraft möglichst immer dieselbe Person ist, dann müssen Sie bei der Auswahl des Anbieters darauf achten, dass es keine Personalrotationen gibt. Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Wieviel möchte ich in der Pflege selbst organisieren?

Bei der Wahl des Anbieters von Betreuungsleistungen ist das Ausmaß der Eigenverantwortung ein zentrales Entscheidungskriterium: viele Anbieter überlassen der Familie den Großteil der Organisation und stellen Anleitungen zur Verfügung, andere übernehmen die administrativen Belange (gewerberechtliche, melderechtliche, finanztechnische Meldungen) komplett. Besprechen Sie mit Angehörigen, wieviel Eigenverantwortung Sie sich diesbezüglich zumuten möchten.

 


 

Diese Fragestellungen sollen Ihnen eine erste Orientierungshilfe geben. Wichtig dabei ist, dass Sie stets Ihre eigenen Kapazitätsgrenzen im Blickwinkel behalten. Denn nur so können Sie eine langfristige, liebevolle Begleitung eines pflegebedürftigen Menschen sicherstellen.

perfekt-betreut, Februar 2018

Erste Druckexemplare unseres neuen Katalogs sind eingetroffen!

Erste Druckexemplare unseres neuen Katalogs sind eingetroffen!

Stundenweise Betreuungen, 24-Stunden-Betreuung, Ganztagesbetreuungen, Gedächtnistrainings, Demenzberatungen sowie Hilfe und Besuchsdienste für Heimbewohner – perfekt-betreut.at bietet all diese Dienstleistungen aus einer Hand!

Seniorenbetreuung auf neuem Niveau: klassische Betreuungsformen von der Einzelstunde über die mehrstündige oder Ganztagesbetreuung bis hin zur 24-Stunden-Betreuung werden nun ergänzt durch Gedächtnistrainings, Demenzberatungen und Hilfestellungen bei der Suche nach dem geeigneten Heimplatz.

Heute sind unsere ersten Druckexemplare eingetroffen, die wir sofort an unsere Partnerärzte und -spitäler weitersenden. So wird sichergestellt, dass Patienten oder interessierte Angehörige umfassende Informationen über das existierende Angebot in der Personenbetreuung erhalten. Denn häufig handelt es sich um Akutfälle, bei der rasche Abhilfe gefragt ist. Eine zügige Organisation der gewünschten Dienste innerhalb weniger Stunden wird durch ein erfahrenes Team sichergestellt.

Dabei bleibt die Zusammenarbeit mit Betreuungskräften, die nicht nur konversationsfähige Deutschkenntnisse, sondern auch jahrelange Praxis mitbringen, jederzeit gewährleistet.

Nähere Informationen zum neuen Angebot erhalten Sie unter der Telefonnummer 0664 48 48 243, oder im Internet auf http://www.perfekt-betreut.at, wo auch der aktuelle Katalog zum Download bereitsteht.