Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Pflegeheim

Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Pflegeheim

Ist man mit einem Pflegefall konfrontiert, so gilt es rasch große zu treffen: Pflege daheim oder Aufnahme in ein Pflegeheim? Welche Kosten kommen auf uns zu? Welches Heim würde in Frage kommen? etc.

Beratung zu Hause

Ob ein Heimplatz die geeignetste Variante ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: eine Entscheidung, die Zeit beansprucht und nicht ohne umfassende Information getroffen werden sollte. Der wohl wichtigste Faktor ist die Wunschvorstellung der betreuungsbedürftigen Person, trotzdem müssen auch finanzielle und organisatorische Faktoren stets berücksichtigt werden.

Diese Entscheidungsfindung müssen Betroffene nicht ohne Hilfe bestreiten. Perfekt-betreut.at bietet persönliche Beratung in der eigenen Wohnung, um die individuelle Situation in ruhiger, gewohnter Atmosphäre ausführlich besprechen zu können. Eine wertfreie und objektive Beratung ermöglicht eine strukturierte Abwägung, die zur Entscheidungsfindung herangezogen werden kann.

Heimbesichtigungen / Anmeldung

Heime bieten in regelmäßigen Abständen einen Tag der offenen Tür an. Perfekt-betreut.at begleitet Interessenten zu diesen Informationsveranstaltungen, damit sich diese ein umfassendes Bild machen können und die Möglichkeit haben, mit dem Personal in direkten Kontakt zu treten. Ist einmal der Entschluss für ein Heim gefallen, so muss die Anmeldung erledigt werden. Hierzu werden neben zahlreichen persönlichen Unterlagen auch ärztliche Atteste etc. verlangt. Können diese Wege nicht ohne Unterstützung erledigt werden, so wird auch hier die notwendige Hilfe angeboten, um rasch einen vollständigen Heimantrag einreichen zu können.

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Wieviel Sie im Monat beim Pflegegeld verlieren

Wieviel Sie im Monat beim Pflegegeld verlieren

Ein lesenswerter Artikel über die Förderungen im Pflegefall und was verbessert werden muss!

24-STUNDEN-BETREUUNG

Alte Dame mit Stock und Betreuerin

Über 450.000 Bedürftige beziehen Pflegegeld in Österreich. Damit soll ihnen ermöglicht werden, die Mehrkosten für notwendige Betreuung und Pflege aufzubringen. Ein notwendiger und wichtiger Grundpfeiler eines jeden funktionierenden und zivilisierten Staates.

Österreich hat zwar den Ruf, ein Sozialstaat zu sein, aber ich frage mich, wie sozial es wohl ist, wenn man die schwächsten Mitbürger nicht ausreichend berücksichtigt. Damit meine ich eine entsprechende Anpassung des Pflegegeldes.

Ich spreche nicht über eine unverhältnismäßige oder willkürliche Erhöhung. Ich spreche dabei nur über eine Inflationsanpassung. Ich meine, man liest jedes Jahr über die Verhandlungen der starken Gewerkschaften über die Erhöhung der Kollektivlöhne. Dabei werden durchaus beachtliche Erfolge erzielt. Das Pflegegeld, hingegen, wird nicht einmal den gestiegenen Preisen und Lebenshaltungskosten angepasst.

Wird Pflege denn nicht teurer über die Jahre? Kosten Pflegehilfsmittel, wie Windeln, Einlagen, Pflegebetten, etc., denn nicht auch immer mehr? Auch die Rezeptgebühren werden regelmäßig erhöht. Und das kann für pflegebedürftige und kranke Mitbürger…

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12. Mai: Tag der Pflege in Österreich

12. Mai: Tag der Pflege in Österreich

Es gibt Dinge im Leben, für die es sich zu kämpfen lohnt. Gerade die Gesundheit ist eines der wohl höchsten Güter. Zahlreiche Personen stehen täglich auf, um Gesundheit zu ermöglichen und Kranken zu helfen – von Ärzten über Pflegepersonal, bis hin zu Transportdienstleister oder dem Fitnesscoach.

Das österreichische Gesundheitssystem ist sehr komplex, viele Aspekte sind zu hinterfragen, Reformbedarf gibt es seit langer Zeit. Gesundheit ist teuer, und die Kassenleistungen sind wohl eine der wichtigsten Ausgaben unseres Sozialstaats. Hier wird das Gemeinsame gelebt, sodass Bedürftigen geholfen werden kann. An Gesundheitsstandards kann man immer Kritik üben, Tatsache ist aber, dass das österreichische Gesundheitssystem ein sehr hohes Niveau aufweist. Darauf kann man als Versicherter stolz sein – denn schließlich ist genau das unser aller Verdienst.

Wir möchten am Tag der Pflege nicht nur dem Gesundheitspersonal danken, sondern diesen Anlass auch für eine Mahnung an die Politik und den Gesetzgeber nutzen, die hohen Qualitätsstandards in Österreich nicht zu gefährden und Missstände weiter abzubauen. Vor allem im sensiblen Bereich der Gesundheit muss das ein zentrales Anliegen sein. Mehr qualitätssichernde Regelungen, mehr Kontrollen, zielgenauere Förderstrukturen – hier gibt es noch viel Verbesserungsbedarf!

Genauso wichtig ist es aber auch, die hohe Zufriedenheit der pflegebedürftigen Personen hervorzuheben, die mobile Pflegedienste in Anspruch nehmen. Sämtliche Vereine und Organisationen arbeiten hier mit hohem Qualitätsansprüchen an sich selbst. Diese hohe Zufriedenheitsrate geht bei so mancher öffentlicher Diskussion über Missstände im Pflege- und Betreuungsbereich komplett unter – und das ist ungerecht.

perfekt-betreut, Mai 2017

Ein Plädoyer für mehr positive Berichterstattung über die 24-Stunden-Betreuung

Ein Plädoyer für mehr positive Berichterstattung über die 24-Stunden-Betreuung

Medien brauchen Aufreger

Die Medienwelt lebt von Skandalen, die Emotionen hervorrufen – das ist wenig überraschend. Ob in der Politik, in wirtschaftlichen Belangen oder auch bei Berichten aus dem Gesellschaftsleben: was für Aufsehen sorgt, wird in der Zeitung abgedruckt oder als Fernsehbeitrag gesendet. Hinzu kommt noch die Herausforderung Inhalte in kurzer Zeit transportieren zu müssen – oft bleibt nicht mehr als eine Spalte in der Zeitung oder wenige Minuten Sendezeit.

Diese Suche nach Aufregern ist besonders bei sensiblen Themen wie Gesundheit und der Hilfe von Bedürftigen problematisch. Negative Aspekte werden in den Vordergrund gestellt und erzeugen dadurch ein total verzerrtes Bild – so auch in der 24-Stunden-Betreuung. Es scheint, als wären Skandale in diesem Bereich an der Tagesordnung, von Ausbeuterei und schlimmsten Betreuungsstandards ist hier die Rede. Das sorgt nicht nur für den nötigen Aufreger in der Medienwelt, sondern es macht Angst. Pflege und Betreuung sind sehr intime Dienstleistungen, in denen Vertrauen eine zentrale Rolle spielt. Schließlich sind betreuungsbedürftige Personen Familienmitglieder, die man gut behandelt wissen will.

Positive Entwicklungen werden vernachlässigt

Dass es bei Vermittlungsagenturen (sowohl in- als auch ausländische) schwarze Schafe gibt über die auch berichtet werden soll, steht außer Frage. Gleichzeitig wäre es aber auch wichtig, die positiven Entwicklungen in der 24-Stunden-Betreuung zu thematisieren. Der Großteil der Vermittlungsfirmen arbeitet auf professionellem Niveau, und auch Betreuerinnen sind mittlerweile gut vernetzt um sich über Agenturen austauschen zu können.

Vor allem aufgrund der Kritik der Grünen wurde die Qualität in der 24-Stunden-Betreuung wieder zum Thema. In diesem Zusammenhang berichtet die NÖN, dass das Sozialministerium aber darauf verweist, “dass jetzt schon tausende Hausbesuche zur Qualitätskontrolle durchgeführt werden. Im Vorjahr wurden vom Ressort 4.950 Hausbesuche bei rund 23.500 zu Betreuenden organisiert. Dabei habe sich herausgestellt, dass grundsätzlich eine sehr hohe Qualität und auch hohe Zufriedenheit bei zu Betreuenden und Angehörigen vorhanden sei”.

Gute und umfassende Information über die Leistungen und die Ansprüche bei einer 24-Stunden-Betreuung sind ein wichtiges Kriterium, um den passenden Dienstleister auszuwählen. Regelmäßige Kontrollen und ein kontinuierlicher Austausch zwischen Angehörigen mit der Agentur wie auch mit den Betreuungskräften ist nicht nur im Falle eines Konflikts wichtig, sondern sollte während des gesamten Betreuungsverhältnisses gepflegt werden.

Perfekt-betreut, April 2017

Wir fordern eine Erhöhung des Zuschusses zur 24-Stunden-Betreuung

Wir fordern eine Erhöhung des Zuschusses zur 24-Stunden-Betreuung

Wir von perfekt-betreut.at schließen uns der Forderung an, dass die Förderlandschaft in der Betreuung zu Hause reformiert werden muss, um nachhaltig diese Betreuungsform zu ermöglichen. Familienbeihilfe darf kein Baustein einer Entlohnung sein – dieser Missstand muss bereingt werden!

24-STUNDEN-BETREUUNG

pexels-photo-164541 Foto: pexels.com

24-Stunden-Betreuung in Österreich muss mit einem vernünftigen und angepassten Zuschuss gefördert werden, und nicht über Familienbeihilfe. Wir von H24 fordern also, dass der Zuschuss den Pflegestufen angepasst wird!

Die Diskussionen in den letzten Wochen über die Anpassung der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder hat vor allem in der 24-Stunden-Bretreuung hohe Wogen geschlagen. Die Personenbetreuerinnen, die in Österreich als selbständige Unternehmerinnen tätig sind, Ihren Hauptwohnsitz jedoch im Ausland haben, besitzen natürlich ein Recht auf Sozialleistungen unseres Staates. Immerhin zahlen Sie ja auch Ihre Versicherungsbeiträge und Steuern hier. Ob die Familienbeihilfe nun den Lebenshaltungskosten in den Heimatländern angepasst werden soll oder darf, wollen wir hier nicht diskutieren, das ist Sache des Staates und der Europäischen Union.

Mehrere unserer österreichischen Politiker gefallen sich als Verteidiger einer gerechten Entlohnung der Personenbetreuerinnen. Gerne fordern sie höhere Löhne, geringere Arbeitszeit, oder ähnliches. Kaum einer von Ihnen macht sich aber auch Gedanken, wer das…

Ursprünglichen Post anzeigen 415 weitere Wörter

wichtige Fragen und Antworten zum Thema Betreuung und Pflege daheim: lesen Sie unsere FAQs!

wichtige Fragen und Antworten zum Thema Betreuung und Pflege daheim: lesen Sie unsere FAQs!

Pflegefälle treffen Angehörige oft plötzlich und unerwartet. In diesen Situationen ist rasche, übersichtliche und umfassende Hilfe ein Hauptanliegen, was durch die zahlreiche Überinformation oft erschwert wird.

Aus diesem Grund hat perfekt-betreut.at häufig gestellte Fragen rund um die Themen 24-Stunden-Betreuung, Pflege zu Hause, wie auch Betreuung mit körperlich und/oder geistig beeinträchtigten Personen generell zusammengetragen. Interessierten ist es nicht nur möglich die bereits veröffentlichten Fragen und Antworten zu lesen, sondern auch eigene Fragen zu stellen und – auch anonym – einzusenden. Dieser Service soll eine bessere Orientierung gewährleisten und Betroffene bei der Vorbereitung darauf helfen, wie sie mit der neuen Lebenssituation bestmöglich umgehen können.

Die Sammlung ist als wachsende Informationsquelle zu verstehen, in der Beiträge veröffentlicht werden, die viele Menschen, die in derselben Situation sind, bewegen und beschäftigen. Informationen können so rasch eingeholt werden. Möchte man weitere Details zu einem bestimmten Thema erfahren, besteht selbstverständlich auch diese Möglichkeit.

Tag der seltenen Erkrankungen

Tag der seltenen Erkrankungen

Europaweit sind 36 Millionen betroffen. Seltene Erkrankungen sind eigentlich gar nicht so „selten“.

Man zählt an die 8.000 seltenen Erkrankungen, die oft chronisch sind, nicht selten lebensbedrohend und meist unheilbar. In Österreich gibt es etwa 400.000 Betroffene – jede Erkrankung für sich tritt aber so selten auf, dass ein praktischer Arzt höchstens einmal pro Jahr mit ihr zu tun hat.

Für Patienten bedeutet dies oft einen langen Leidensweg. Allein bis zur richtigen Diagnose vergehen im Schnitt etwa drei Jahre, in denen Patienten von Facharzt zu Facharzt pilgern, lange keine oder falsche Diagnosen bzw. Therapien erhalten, oft genug auf Unverständnis stoßen und nicht selten als Hypochonder abgestempelt werden.

Wegen des unzureichend vorhandenen medizinischen Wissens werden Betroffene dann selbst zu Experten – indem sie weltweit nach aktueller Information suchen, den Verlauf klinischer Studien verfolgen und sich in Selbsthilfegruppen organisieren und vernetzen.

Die Diagnose stellt oft nur die erste Hürde dar. Die vorhandenen Therapien sind teuer und selten, geringe Patientenzahlen äußern sich in hohen Behandlungskosten. Die Kompetenzzentren, in denen sie angeboten werden, sind dünn gesät, Anfahrtswege von mehreren Stunden sind keine Seltenheit. Ein normales Leben mit sozialem Umfeld und Erwerbstätigkeit ist in vielen Fällen nicht möglich.

Wann ist eine Erkrankung selten?

In der Europäischen Union werden seltene Erkrankungen über ihre Häufigkeit definiert. Ein Krankheitsbild gilt dann als selten, wenn zu einem beliebig wählbaren Stichtag nicht mehr als fünf von zehntausend Einwohnerinnen/Einwohnern in der EU an dieser Krankheit leiden.

Hinter dem Sammelbegriff seltene Erkrankungen verbergen sich geschätzte 6.000 bis 8.000 unterschiedliche Krankheitsbilder, die in ihrer Gesamtheit 6 bis 8 Prozent der (europäischen) Gesamtbevölkerung betreffen. In Österreich ist von rund einer halben Million Patientinnen und Patienten auszugehen.

Quelle: http://www.prorare-austria.org