Pflege in der Weihnachtszeit

Pflege in der Weihnachtszeit

In der Adventszeit vor Weihnachten steigen die Erwartungen: zahlreiche Aufgaben warten auf ihre Erledigung – neben dem Alltag.

Auch einige Christkindlmarkt-Besuche mit Freunden, Kollegen, der Familie gehören zur Vorweihnachtszeit als Fixpunkte für viele zum Programm. Da kommt in vielen Fällen Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit zu kurz. Vor allem deswegen, weil der gewöhnliche Alltag schon alles von uns abverlangt und meist bis zur Kapazitätsgrenze verplant ist. Die Vorweihnachtszeit entlastet uns nicht von diesen alltäglichen Verpflichtungen, sondern sieht zusätzliche Aufgaben vor, die zu erledigen sind.

So kommt es, dass der Advent eigentlich für Ruhe und Besinnlichkeit steht, doch zum gemütlichen Keksessen und Teetrinken bei Kerzenschein kommen in den vier Wochen vor Weihnachten nur wenige. Zwar freuen sich die meisten Menschen auf das Weihnachtsfest, aber Geschenke zu kaufen, das Festessen vorzubereiten und die Feiertagsbesuche zu organisieren empfinden viele Menschen als Stress.

Auch die Tatsache, an den Feiertagen die versammelte Verwandtschaft zu treffen, bedrückt manche schon Wochen vorher. Das Jahresende nutzen viele außerdem dazu, Bilanz zu ziehen über die eigenen Erfolge und vergebene Chancen – ein zusätzlicher Faktor, der für Trübsal verantwortlich sein kann.

Doch wie kann man diesen negativen Gefühlen vorbeugen? In dem man sich einen Plan zurecht legt: einen Zeitplan für die Organisation, damit man sicherstellen kann, bis zum Fest sämtliche Aufgaben zeitgerecht erledigt zu haben. Vor allem richtet sich dieser Appell auch an pflegende Angehörige: ist es notwendig über die Feiertage eine Kurzzeitpflege zu organisieren, dann ist jetzt der geeignete Zeitpunkt, auch wenn Sie Details wie den genauen Zeitraum noch nicht benennen können. Denn auch in der Seniorenbetreuung ist vor allem in diesem Zeitraum eine vorausschauende Planung wichtig, um eine lückenlose Versorgung sicherstellen zu können.

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Schlaganfall: Zeit ist Hirn — Die Pflegebibel

Wer Schlaganfälle frühzeitig erkennt und handelt, vermeidet schwere Behinderungen Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde, um schwerwiegende Folgen zu verhindern (Foto: Fotolia) Ein Propfen oder Blutaustritt im Gehirn sorgen für Sauerstoffentzug. Ein schmerzfreier Vorgang, der lebensgefährlich werden kann. Mehr als eine Viertelmillion der Deutschen erleiden einen Schlaganfall. Tritt dieser ein, geht es um Minuten. Wenn…

über Schlaganfall: Zeit ist Hirn — Die Pflegebibel

Weihnachtsgeschenke für Pflegebedürftige — Die Pflegebibel

Womit Sie Dementen, Älteren und Bettlägerigen eine Freude machen können Weihnachtsgeschenke für Ältere, Menschen mit Demenz und Senioren. Auf der Pflegebibel finden Sie die Auswahl. (Foto: Fotolia) Was schenkt man einem Pflegebedürftigen, der viele seiner Hobbys und Interessen nicht mehr ausüben kann? Geschenke für Pflegebedürftige, Senioren oder Angehörige, können nützlich sein oder den Alltag von…

über Weihnachtsgeschenke für Pflegebedürftige — Die Pflegebibel

Pflegende Kinder und Jugendliche

Pflegende Kinder und Jugendliche

Der 20. November ist der Internationale Tag der Kinderrechte.

Nicht nur Erwachsene pflegen Angehörige. Auch Kinder und Jugendliche befinden sich oftmals in der Situationen einen Elternteil oder einen Bruder/ eine Schwester zu pflegen.
In Österreich gibt es rund 43.000 pflegende Kinder und Jugendliche (Quelle: Parlamentskorrespondenz Nr. 45 vom 29.01.2013).

Für die meisten jungen Erwachsenen sieht der Alltag ungefähr so aus: Man steht auf, geht in die Schule oder zur Uni, lernt vermutlich ein bisschen, nachmittags trifft man Freunde im Café, geht ins Kino, das Wochenende feiert man am besten durch. Doch bei einigen tausend Kindern und Jugendlichnen ist dieser Freiraum nicht gegeben. Kinder in der Pflege – eigentlich eine unzumtbare Situation. Doch die Tätigkeit ist meist keine active, abrupte Entscheidung. Viel eher passiert es schleichend. Kleine Kinder helfen zuerst beim Einkaufen, später übernimmt man vielleicht leichte Pflegearbeiten. Doch dabei bleibt es selten – die Verantwortung wird mit der Zeit immer mehr. Tätigkeiten reichen schließlich bis hin zur Medikamentenverabreichung, Verbands- oder Windelwelchsel. Dass diese Tätigkeiten leicht zur Überforderung führen können, ist offensichtlich. Gerade auch deswegen, weil man innerhalb eines Familienverbandes handelt.

Auch angehende Krankenschwestern berichten darüber, dass es einen Unterschied macht, wenn man die eigenen Angehörigen pflegt. Die psychische Belastung sei eine ganz andere. Viele Kinder und Jugendliche sind geplagt von Schuldgefühlen: sie machen sich Sorgen, dass etwas passsiert, wenn sie nicht da sind. Am Ende bleiben daher viele immer zu Hause –  ein hoher Risikofaktor für die geeignete Entwicklung im Kinder- und Jugendalter.

Das Video zum Thema Kinder in der Pflege.

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Damit die Weihnachtszeit zum Genuss wird

Damit die Weihnachtszeit zum Genuss wird

Auszeit als Schutz vor dem Kollaps

Die vorweihnachtliche Zeit ist bekannt für erhöhten Stresspegel: Weihnachtsgeschenke müssen besorgt werden, Kekse gebacken werden, die Dekoration darf auch nicht vergessen werden. Und natürlich wollen auch alle gut kulinarisch versorgt werden!

All das sind zusätzliche Aufgaben, die neben dem Alltag geleistet werden müssen. Schon  berufstätige Personen klagen über erhöhten Arbeitsaufwand – viele können sich daher die Situationen pflegender Angehöriger in dieser Zeit gar nicht vorstellen! Rasch wird so aus der an sich besinnlichen Zeit rasch ein Marathon von Verpflichtungen und notwendigen Erledigungen.

Gerade jetzt an eine Auszeit zu denken scheint auf den ersten Blick utopish und realitätsfremd. Doch sollte man gezielt über Entlastungsmöglichkeiten nachdenken: man muss ja nicht direkt in ein fernes Urlaubsland fahren, wie auf unserem Bild dargestellt, sondern kann sich gewisse Aufgaben mit anderen teilen. Wie im Beitrag von H24 ausgeführt, gibt es für pflegende Angehörige die Möglichkeit einer Ersatzpflege, die finanziell unterstützt wird. Diese Unterstützung ist nicht mit der Verpflichtung verbunden weit wegzufahren, sondern soll als Entlastung verstanden werden. Man gewinnt dadurch freie Zeit, die man in der Vorweihnachtszeit dringend für Besorgungen oder auch die Pflege von sozialen Kontakten benötigt.

Nehmen Sie sich die Zeit, um sich nach Möglichkeiten der Unterstützung zu informieren. Man muss nicht immer alle Situationen alleine bewältigen können. Machen Sie davon Gebrauch, denn ohne Ihre eigene Regeneration ist eine langfristige Pflege von angehörigen Personen nicht machbar.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie

für Wien: www.perfekt-betreut.at, +43 664 48 48 243, Mag. Wolfgang Kutschera

für die Steiermark: http://h24.co.at, +43 3452 75 430, Dr. Dieter Gruber

Die 7 wichtigsten Punkte zur Wahl einer 24-Stunden-Betreuung

Die 7 wichtigsten Punkte zur Wahl einer 24-Stunden-Betreuung

Wertvolle Tipps, die man sich bei der Wahl einer 24-Stunden-Betreuung zu Herzen nehmen sollte!

24-STUNDEN-BETREUUNG

img_2758 Unsere Betreuerinnen Luca und Marija mit ihrem Schützling Julia

Sie überlegen sich, für Ihre Eltern oder Schwiegereltern eine 24-Stunden-Betreuung, bzw. eine 24-Stunden-Pflege zu organisieren? – Nun, hier sind die Fragen, die Sie für sich beantworten sollten, bevor Sie sich für eine Agentur entscheiden. Mehr dazu finden Sie auch in unserem Blogbeitrag: 8 Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie sich für eine 24-Stunden-Betreuung entscheiden

Wie gut fühle ich mich beraten?

  1. Wurden die Pflegeanforderungen besprochen? Welche medizinische Pflege ist notwendig?
  2. Wurden Sie gefragt, was es bei der Betreuung Ihrer Angehörigen zu beachten gibt?
  3. Wurden Sie über verschiedene Qualifikationen der Betreuerinnen aufgeklärt, von Heimhilfe bis zur DKGP? Bekamen Sie eine Empfehlung von der Agentur, die für Sie Sinn macht?
  4. Haben Sie ein übersichtliches Angebot erhalten, das Ihnen auch die fixen Kosten ausweist?
  5. Haben Sie mit dem Angebot auch zusätzliche Informationen zur 24-Stunden-Betreuung erhalten, wie z.B. Aufgaben der Betreuerin, Zuschüsse, etc.?

Leistungen

  1. Übernimmt…

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Training fürs Gehirn

Training fürs Gehirn

Gedächtnistraining für Demenzpatienten

Fragen wie diese regen zum Nachdenken an und aktiveren an Demenz erkrankte Personen. Ein Gedächtnistraining ist eine sehr wirkungsvolle Methode sich Sachen wieder besser zu merken. Durch das Gedächtnistraining werden die geistigen Fähigkeiten besser gefördert als sonst. Bei gezieltem Gedächtnistraining wird die Konzentration und die Aufmerksamkeit aufrechterhalten: Mehrere Sinne werden gleichzeitig eingesetzt, man erlernt verschiedenste Lerntechniken und prägt sich diese ein. Die Regelmäßigkeit der Durchführung von Gedächtnisübungen ist hier ganz zentral, da sie sonst zu keinem konstanten oder verbesserten Ergebnis führen. Wer sein Gedächtnis fit hält, mit permanent flexibler Lernbereitschaft und verschiedenen Gedächtnistrainings, scheint durchaus effektiv der Vergesslichkeit vorzubeugen, allein schon deshalb, weil die Nervenverknüpfungen erhalten bzw. neue gebildet werden. Auch im Rahmen der Ergotherapie gehört ein kognitives Training, v.a. mit spielerischen Ansätzen, zum Therapieprogramm bei Demenz-Patienten.

„Use it or loose it“: Lernexperten und Neurowissenschaftler verwenden gerne im Zusammenhang mit dem Erhalt der Leistungsfähigkeit des Gehirns dieses Sprichwort. Das gilt auch für Menschen mit beginnender Vergesslichkeit im Alter, sowie für Menschen mit Demenz, die durch Gedächtnistraining im Erhalt ihrer Alltagskompetenzen unterstützt werden. Weitere präventive Maßnahmen sind soziale Kontakte und Bindungen. Es konnte gezeigt werden, dass Menschen mit einem dichten sozialen Netzwerk und den damit verbundenen sozialen Aktivitäten eher vor kognitiven Einbußen im Alter geschützt sind. Isolation, Depression und frühzeitige Interessen- wie auch Motivationslosigkeit hingegen fördern das Demenzrisiko eher.

Gedächtnistrainings in Wien werden von der ausgewiesenen Demenzexpertin und zertifizierten Gedächtnistrainerin Fr. Gabriele Harbich angeboten. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Homepage!

 perfekt-betreut.at

Die richtige Antwort lautet: 5-6 Liter Blut zirkulieren durchschnittlich im Körper eines Erwachsenen.

Depression bei Diabetikern

Depression bei Diabetikern

Diabetes und Depression – eine gefährliche Kombination

Rund ein Viertel aller an Diabetes Erkrankter leidet an depressiven Verstimmungen. Das ist in dieser Kombination gefährlich, da depressive Verstimmungen nicht nur die Lebensqualität verschlechtern, sondern auch das Risiko für einen ungünstigen Verlauf des Diabetes erhöhen.

Wer an Diabetes leidet, muss lernen, seinen Alltag der Krankheit anzupassen. Nicht selten leiden Diabetikerinnen und Diabetiker darunter, dass die Krankheit ihren Tagesablauf bestimmt. Nach aktuellen Schätzungen verspürt rund ein Viertel der Diabetes-Patienten depressive Verstimmungen, und etwa jeder zehnte Diabetiker leidet bereits an Depressionen. Dies kann schwerwiegende Folgen haben, denn Menschen mit Diabetes und Depressionen können den Anforderungen einer Diabetesbehandlung weniger gut gerecht werden. Wer eine gedrückte Stimmung hat, sich antriebslos fühlt, der kann oftmals die Diabetestherapie nicht bewältigen. Ausreichende Bewegung wird in diesen Gemütszuständen meist vernachlässigt. Daher sind depressive Diabetiker deutlich größeren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Ihre Lebenserwartung ist geringer als die von psychisch gesunden Diabetes-Patienten.

Damit depressive Diabetiker ihren Blutzucker auf Dauer in den Griff bekommen, sollten die Depressionen gezielt behandelt werden.

Behandlung von Depressionen

Depressionen können bei der Mehrheit der Patienten erfolgreich behandelt werden. In Frage kommen eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva und ergänzend eine Psychotherapie. In Studien über die Wirksamkeit zeigten sich leichte Vorteile durch zusätzliche Psychotherapie, insbesondere eine sorgfältigere Anwendung der Medikamente.

  • Die Psychotherapie besteht in einem Gespräch zwischen Therapeut und Patient. Häufig erfolgt die Gabe von Antidepressiva durch den Hausarzt oder Psychiater vor und während einer Psychotherapie.
  • Eine Kombination von Psychotherapie und medikamentöser Behandlung kann von Ärzten (i. d. R. von Fachärzten für Psychiatrie oder Psychosomatik, teilweise auch von Allgemeinmedizinern und anderen Fachrichtungen) mit psychotherapeutischer Weiterbildung, oder von einer Kooperation von Ärzten und Psychotherapeuten ambulant oder in psychiatrischen Kliniken bzw. Fachkrankenhäusern durchgeführt werden

 

Quelle: http://www.netdoktor.de/news/diabetes-hoher-blutzucker-schlaegt-aufs-gemuet/

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Demenz: wie ein Schiff ohne Anker

Demenz: wie ein Schiff ohne Anker

Ist alle Wirklichkeit ohnehin nur eine Konstruktion des menschlichen Gehirns? Die Frage, was ist wirklich und was existiert vielleicht nur in unserer Vorstellung, beschäftigt die Menschheit schon lange. Wenn sich der Realitätsbezug des Verstandes generell bezweifeln lässt, was muss dann erst für den Verstand eines Demenzkranken gelten?

 Die Wahrnehmung von Realität ist ein Produkt der menschlichen Sinnesorgane und zerebraler Verarbeitungsprozesse. Vor diesem Hintergrund unterscheidet sich dementielles Denken und Erleben im prinzipiellen Wesen nicht von gesunden Denkmustern, da aus konstruktivistischer Sicht auch sämtliche Gesunden in ihren eigenen Welten leben. Unbestritten ist jedoch, dass die Wahrnehmungsunterschiede zwischen gesunden Menschen nicht so stark ausgeprägt sind wie die Unterschiede zur Welt Demenzkranker.

Gesunde Menschen können zwischen Traum und Tag meist ähnlich gut unterscheiden wie zwischen ihrem reinen Innenleben und Phänomenen, die sie einer Außenwelt zuordnen. Demenzkranken steht diese Fähigkeit meist nicht mehr zur Verfügung. Es kommt hinzu, dass kognitiv Gesunde gemeinsam Welten konstruieren können: Staaten, Firmen, religiöse Gemeinschaften sind gute Beispiele für derartige Gemeinschaftskonstruktionen. Derartige Konstruktionen werden miteinander ausgehandelt und dann von allen Beteiligten geteilt. Damit stellt man sie auf eine gemeinsame Basis und sie werden für mehrere Menschen gleichermaßen wirklich. Da Demenzkranke an solchen Verhandlungsprozessen nicht mehr teilnehmen können, fehlt ihnen eine wichtige Brücke zu einer wie auch immer gearteten Außenwelt.

Aus konstruktivistischer Sichtweise ist die Innenwelt von Demenzpatienten nicht weniger krankhaft oder unwirklich als diejeniger gesunder Menschen. „Der Demenzkranke ähnelt einem Schiff auf hoher See, das seine Navigationsgeräte und Anker verloren hat. So wird sein Kurs vor allem durch die Bauweise des Schiffes und alte Seekarten bestimmt. Nicht zuletzt fehlt ihm die Möglichkeit, an anderen Welten anzulegen, um sich mit deren Bewohnern über gemeinsame Koordinaten und die Position in einer alle verbindenden Welt auszutauschen.“ (Dr. Dr. Herbert Mück, Köln)

Ein solches Bild hilft zu verstehen, warum der Kranke verwirrt, unruhig und ängstlich erscheint. Welcher Schiffsreisende in seiner Situation wäre es nicht? Außerdem leuchtet ein, wie hilfreich es die Kranken vermutlich erleben, wenn sie sich nicht mehr alleine, sondern wieder in Sicherheit fühlen, insbesondere in einer ihnen vertrauten Welt.

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