Ofengemüse

Leichte Kost,  einfach zuzubereiten!

 

Ich esse sehr gerne Ofengemüse! Es ist sehr schnell und einfach zubereitet und eignet sich ideal um übrig gebliebenes Gemüse zu verarbeiten! Meine Einkaufsliste für 4 Personen: 2 Tomate ½ Zucchini …

Quelle: Ofengemüse

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Wenn Kinder zu Hause pflegen — Pflegende Angehörige

Nicht selten übernehmen bei einer Krankheit in der Familie Kinder oder Jugendliche die Betreuung und Pflege. In Österreich sind es fast 43.000 Kinder und Jugendliche die die Pflege eines Angehörigen übernehmen. Sie werden auch als “Young Carers” bezeichnet. Sie machen das einfach, weil sie meinen, dass es selbstverständlich ist. Viele jedoch sind körperlich und seelisch […]

über Wenn Kinder zu Hause pflegen — Pflegende Angehörige

Urlaub trotz Pflege? Na dann erst recht!

Urlaub trotz Pflege? Na dann erst recht!

Pflegende Angehörige sollten sich selbst schützen, indem sie aktiv eine Pause von der Pflege machen. Am besten mit optimalem Erholungsfaktor, sprich auch einer örtlichen Distanz zur Situation zu Hause. Ob die Seele nun in einer Wanderregion, an einem Strand oder an einem Seeufer baumelt, wichtig ist dass man sicher erholen und ausspannen kann. Urlaub zu machen sollte nicht nur eine Option, sondern auch ein Grundprinzip sein. Denn Pflege kann man auch delegieren, und diese Hilfeleistung schützt vor Überforderung.

All jenen, die auf eine Auszeit wegen des „schlechten Bildes“, das ein solcher Urlaub entstehen lassen würden, verzichten, sei gesagt: es kann sich niemand in Ihre Situation versetzen und es weiß daher auch niemand welch körperlich und seelisch anstrengende Tätigkeiten Sie Tag für Tag verrichten! Niemand hat daher das Recht Ihnen Ratschläge diesbezüglich zu erteilen. Wer Pflege als Verantwortung des Einzelnen betrachtet, der hat nichts davon verstanden. Denn jemanden erfolgreich über längere Zeiträume zu pflegen bedarf stets einer Teamarbeit. Pflegt man bis zur eigenen Erschöpfung ohne Unterstützung, so hat man auf einen wichtigen Teil der Pflege vergessen: sie entsprechend zu organisieren.

Die Abwesenheit pflegender Angehöriger wird von öffentlicher Hand auch finanziell unterstützt, da auch die Politik erkannt hat, wie entscheidend eine Regenerationsphase für jede/n Einzelne/n für uns ist! Nehmen Sie diese Unterstützung an, und geben Sie den Zeichen Ihres eigenen Körpers mehr Gewicht als Zurufe von Nachbarn, Bekannten oder sonstigen Beobachtern.

Pflege ist schwierig, daher muss sie auch besprochen werden. Die IG Pflege bietet in Österreich zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch von Erfahrungen – sei es im Café oder beim Stammtisch pflegender Angehöriger. Gehen Sie dort hin, für die Zeit Ihrer Abwesenheit können Sie stundenweise Betreuung in Anspruch nehmen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen Erholung! Ganz egal wo und wie – die Länge der Erholung gibt Ihnen ohnehin Ihr Körper bekannt. Hören Sie darauf, und missachten Sie diese Signale nicht. Sie sind die Grundvoraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Pflege unserer lieben Mitmenschen!    

Die Sehnsucht nach der Vergangenheit

Die Sehnsucht nach der Vergangenheit

Aus den Erzählungen einer pflegenden Angehörigen:

Mein Mann ist krank, ihm fallen Erledigungen schwer, auch gewohnte Bewegungen kann er oft nicht mehr ohne Unterstützung ausführen. Ich pflege ihn gemeinsam mit einer Pflegekraft, die mich mehrmals in der Woche mit Nachtdiensten unterstützt – so kann ich zumindest in einzelnen Nächten durchschlafen und neue Kraft für den kommenden Tag sammeln.

Kraft benötige ich jede Menge – vor allem mentale Stärke. Nicht dass ich falsch verstanden werde: ich kümmere mich mit Hingabe um meinen Ehemann, mit ihm gemeinsam habe ich schließlich die schönsten Momente meines Lebens erleben dürfen, Kinder großgezogen und zahlreiche Länder besucht. Aber genau diese Erinnerungen sind es, die mich den jetzigen Anblick so schwer ertragen lassen. Mein Kopf versteht zwar, dass diese Situationen vorbei sind und ich versuchen muss auch in der jetzigen Lebenslage die schönen Momente (die gibt es auch!) aktiv zu erleben um sie genießen zu können. Doch diese vielen positiven Erinnerungen tun mir in Wirklichkeit sehr weh, das kann ich nicht verleugnen. Ich werde die Sehnsucht nach der Vergangenheit nicht los, das Bedürfnis meine Sorgen und Probleme mit meinem Mann zu teilen, auch seine starke Schulter zum Anlehnen in schwierigen Momenten. Das geht nun nicht mehr. Für mich bedeutet das eine Lücke, die nicht wieder schließbar ist.

Ich weiß nicht ob Trauer das richtige Wort ist, aber traurig bin ich schon darüber. Und diese Traurigkeit kostet mir sehr viel Kraft, die ich eigentlich für die Pflege meines Mannes an sich aufbringen möchte. Ich bewundere die Pflegekräfte, die jeden Tag viel Leid und Hilfsbedürftigkeit erleben müssen, aber dennoch immer wieder Kraft für den nächsten Tag sammeln können. Seitdem ich bei der Pflege unterstützt werde, habe ich nicht mehr das Gefühl ganz alleine für alles verantwortlich zu sein. Dieses Gefühl hilft mir Pflege auch als Aufgabe, die mir gestellt wird, zu begreifen.

Dass mein Mann zu Hause betreut werden kann, darüber bin ich sehr glücklich. Zu wissen, dass er in einem Heim von fremden Personen betreut wird und ich alleine zu Hause sitze, den Gedanken könnte ich nicht ertragen. Kraftraubend ist diese Sehnsucht nach der Vergangenheit mit Sicherheit, aber auch das ist ein Teil meines Lebens, den ich akzeptieren muss.

perfekt-betreut.at, Juli 2016

Ihr persönlicher Stresstest als pflegender Angehöriger — 24-STUNDEN-BETREUUNG

Die Betreuung von an Demenz erkrankten Personen durch Angehörige kann sich mit fortschreitendem Krankheitsverlauf zunehmend schwieriger gestalten. Die Gründe dafür sind eigentlich recht einfach: mit nahezu jedem Tag geht ein Teil der Persönlichkeit des Betroffenen, so wie man ihn gekannt hat, verloren, unwiederbringlich. Dazu kommt das Phänomen der Rollenumkehr: Kinder werden zu Eltern und die […]

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Zum UNO-Weltbevölkerungstag: Pflege als ewiger Frauenberuf?

Zum UNO-Weltbevölkerungstag: Pflege als ewiger Frauenberuf?

Frauen sind fürsorglich, daher pflegen sie besser. Ist das wirklich so?

Die Geschlechtergleichheit ist das zentrale Thema des diesjährigen UNO-Weltbevölkerungstages, der jedes Jahr am 11. Juli und somit am kommenden Montag begangen wird. „Lasst uns beschließen, die Rolle von Frauen und Mädchen durch unser Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter zu stärken“, sagte UNO-Generalsekretär Kofi Annan in seiner Botschaft zum Weltbevölkerungstag. Bestimmte Berufsgruppen sind nach wie vor stark von Frauen dominiert – die Pflege gehört da ganz klar dazu.

Wie Untersuchungen zeigen, liegt der Anteil von Frauen in Pflegeberufen noch immer bei 80 Prozent. In der ambulanten Pflege sind es sogar 90 Prozent. Und auch in den Familien sind es vornehmlich noch immer die Frauen, die Familienangehörige pflegen und betreuen.

Es hält sich vielerorts der Glaube, dass eigentlich jede/r pflegen könne. Basis einer guten Pflege und Betreuung ist aber für die große Mehrheit der Betroffenen Fürsorglichkeit, und diese Eigenschaft wird meist noch immer vorwiegend als weibliche Eigenschaft beschrieben.

Doch auch Männer können und sollen fürsorglich sein. Wir von perfekt-betreut.at bemühen uns daher schon seit einigen Jahren Patienten auch von männlichen Pflegekräften zu überzeugen. Oft bestehen hier Bedenken und Unsicherheit zu Beginn, doch männliche Betreuungskräfte bringen auch Eigenschaften mit, die von Vorteil sein können. Vor allem wenn es darum geht etwas korpulentere pflegebedürftige Personen beim Duschen oder beim Transport zu unterstützen – Hebetätigkeiten fallen oft leichter und Patienten fühlen sich dadurch auch rasch sicherer.So sind wir davon überzeugt, dass jedes Geschlecht situationsbezogen ihren Vorteil in der Pflege einbringen kann.

Pflege ist eine intime Dienstleistung, daher unterstützen wir, dass Patienten in der häuslichen Betreuung ihren Wünschen die Pflegekraft betreffend Rechnung getragen wird. Gleichzeitig zeigt unsere Erfahrung, dass beide Geschlechter diesen Beruf exzellent ausüben können.